Biometrische Authentifizierung Methoden, Systeme und praktische Umsetzung Leave a comment

Biometrische Authentifizierung: Die Revolution der Zutrittskontrolle

Der als Reaktion auf den Anschlag von Solingen veröffentlichte Gesetzentwurf des „Sicherheitspakets“ der Bundesregierung sieht weitreichende Befugnisse der Behörden zur Nutzung biometrischer Daten vor. Aus diesem Anlass erläutert der Beitrag, was biometrische Daten sind, wozu sie verwendet werden dürfen und wie ihr Schutz datenschutzrechtlich ausgestaltet ist. Die biometrische Authentifizierung verändert die Art und Weise, wie wir unser digitales Leben absichern, und bietet eine intelligentere und sicherere Möglichkeit, vertrauliche Informationen zu schützen. Heute sind biometrische Authentifizierungssysteme weithin in die Sicherheitsinfrastruktur von Unternehmen integriert.

In der heutigen Sicherheitslandschaft ist die Verwendung mehrerer biometrischer Faktoren nicht nur optional, sondern unerlässlich. Im Kern ist die biometrische Authentifizierung eine Methode zur Validierung der Identität eines Benutzers anhand seiner einzigartigen biologischen Merkmale. Im Gegensatz zu Passwörtern oder PINs, die leicht vergessen oder gestohlen werden können, sind biometrische Daten von Natur aus sicher, da sie an etwas Unersetzliches gebunden sind – Sie. Welche rechtlichen Herausforderungen gibt es beim Einsatz biometrischer Authentifizierung? Aufgrund der enormen Bedeutung biometrischer Daten für den Datenschutz werden strenge gesetzliche Richtlinien notwendig.

Kann die biometrische Authentifizierung gehackt werden?

Das kann beispielsweise der Fall sein, wenn eine Person anderes Make-up oder eine neue Brille trägt oder wenn die Stimme aufgrund einer Erkältung oder direkt nach dem Aufstehen anders klingt. Zudem greifen die biometrische Authentifizierung und Zero-Trust-Modelle nahtlos ineinander. Zum Implementieren eines echtes Zero-Trust-Modells, bei dem grundsätzlich nichts und niemandem vertraut wird, können Sie sich auf die zuverlässige Identitätsprüfung biometrischer Systeme stützen.

Merkmale wie Gewicht und Haarfarbe können sich verändern, sodass sie für die Authentifizierung ungeeignet sind. Alle Authentifizierungssysteme basieren auf Authentifizierungsfaktoren oder Beweisstücken, die beweisen, dass eine Person diejenige ist, die sie vorgibt zu sein. Bei der biometrischen Authentifizierung werden zur Identifizierung von Personen insbesondere physische und verhaltensbezogene Modalitäten verwendet. Die Zugangssicherheit durch das Tastentippverhalten kann durch eine Kombination mit benutzerspezifischen Fragen erhöht werden. Da die Antworten nur der Anwender kennt und diese als Tastentipp-Referenz hinterlegt sind, erschwert das System somit zusätzlich einen möglichen Missbrauch. Die Methode hat einen großen Schwachpunkt, nämlich die Empfindlichkeit gegen Interferenzen und Hintergrundgeräusche.

  • Dies ist etwa dann der Fall, wenn ein an sich statisches Sprechererkennungs- oder Unterschriftenprüfsystem zusätzlich ein variables Passwort verwendet.
  • In Anbetracht dessen könnte man annehmen, dass die biometrische Authentifizierung auch nicht gehackt werden kann.
  • Gerät eine Zugangs-Pin unerlaubt in Umlauf, lässt sich schnell ein neuer Pin einrichten.
  • Denn PINs und Passwörter erfassen lediglich personenbezogene Merkmale, die sich problemlos an andere Personen weitergeben lassen und vergessen oder gestohlen werden können.
  • Für beide Bereiche stehen eine Vielzahl von biometrischen Geräten zur Verfügung.

Nachteile der Biometrischen Authentifizierung

Durch Analyse der Mimik sind zusätzlich auch Rückschlüsse auf die Gefühlslage eines Menschen möglich (Emotional Decoding). All dies kann technisch ohne Wissen und Einverständnis der Betroffenen erfolgen. Derartige Verfahren werden beispielsweise verwendet, um die Wirksamkeit von Werbung zu messen und um genauer auf die gewünschten Zielgruppen zuschneiden zu können. Fotos und Videos finden sich beispielsweise in sozialen Netzwerken, und auch Stimmprofile werden digital gespeichert. 2014 wurde erstmals nachweislich von einer hochauflösenden Fotografie der Fingerabdruck und die Iris einer Person abgelesen – der biometrische Datensatz konnte in weiterer Folge missbräuchlich verwendet werden.

Im Gegenteil liegen viele der für eine biometrische Erkennung verwendeten körperlichen Merkmale wie Gesicht und Finger offen. BiometrischeMerkmale können schließlich nicht übertragen oder weitergegeben werden. Wenn die Zuordnung des körperlichen Merkmals zu einer Person korrekt erfolgt, kann mit Verwendung dieses Merkmals somit sichergestellt werden, dass es sich bei der vorhandenen Person tatsächlich um die angenommene bzw. Es ergeben sich also erhebliche Vorteile gegenüber einer Authentisierung anhand des Prinzips Besitz und Wissen. Ziel einer biometrischen Erkennung ist stets, die Identität einer Person zu ermitteln (Identifikation) oder die behauptete Identität zu bestätigen oder zu widerlegen (Verifikation). Authentizität und damit die Übereinstimmung einer behaupteten mit der tatsächlichen Identität ist neben Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit eines der herausragenden Sicherheitsziele im informationstechnologischen Zusammenhang.

Anhand eines Videos kann die Echtheit der Person hinter der Kamera überprüft werden, um sicherzustellen, dass es sich nicht um eine Person handelt, die beispielsweise ein ausgedrucktes Bild des Gesichts einer anderen Person hat. Der gesamte Prozess der biometrischen Authentifizierung basiert auf einem Vergleich. Biometrische Systeme nutzen Computer Vision (ein Teil der KI), um individuelle Merkmale zu erfassen, die über die Zeit konstant bleiben, und die Daten für zukünftige Authentifizierungen zu speichern. Die biometrische Authentifizierung ist der Prozess der Identifizierung von Personen anhand dieser einzigartigen, oben genannten Merkmale.

Gleichzeitig muss abgewogen werden, bis zu welchem Maße ein Datenschutzrisiko tragbar ist. Biometrische Verfahren sind heute jedoch deutlich präziser und bieten daher als Authentifizierungsmethode eine höhere Sicherheit als Passwörter und PINs. Will man beispielsweise per Fingerabdruck das Smartphone entsperren, dann vergleicht die KI die gerade erfassten Daten mit den gespeicherten Referenzdaten zum Fingerabdruck derselben Person. Jeder Mensch ist in seiner Identität einzigartig – nicht nur in Bezug auf psychologische Verhaltenseigenschaften, sondern auch hinsichtlich körperlicher Merkmale.

Für die liveness checks wird eine Echtheitsprüfung durchgeführt, um zu bestätigen, dass eine echte Person hinter der Kamera steht und nicht jemand, der ein ausgedrucktes Bild des Gesichts einer anderen Person hochhält. Die biometrische Software analysiert das Selfie und gleicht es mit einer Datenbank oder einem eingereichten Ausweisdokument ab, wodurch die Prozesse beim Kunden-Onboarding rationalisiert werden können. Die biometrische Authentifizierung ist eine leistungsstarke Technologie, die das Risiko von Datenschutzverletzungen, Hackerangriffen und anderen Cybergefahren minimiert. Neben der DSGVO finden Sie hier auch das BDSG, TDDDG und weitere Gesetze übersichtlich aufbereitet.

Ein Schlüsselpaar kann man verlieren, aber außer unter sehr extremen Umständen kann man Fingerabdrücke nicht verlieren, so dass die Authentifizierung überall auf sichere Weise erfolgen kann. Die biometrische Authentifizierung bietet nvcasinodeutschland.de sowohl für Einzelpersonen als auch für Unternehmen mehrere überzeugende Vorteile. Der Hauptgrund für ihre Verwendung ist die erhöhte Sicherheit durch die biometrische Authentifizierung.

Da wir immer mehr Dienstleistungen auf digitale Plattformen verlagern, ist es von entscheidender Bedeutung, zu überprüfen und zu authentifizieren, dass Menschen die Person sind, die sie vorgeben zu sein. Zukunftstrends umfassen multimodale Authentifizierung, Integration in Alltagsgeräte und verbesserte Datenverschlüsselung zur Erhöhung der Sicherheit. Zu den Herausforderungen gehören Datenschutz, hohe Implementierungskosten, mögliche Fehlerraten und die Akzeptanz der Benutzer. Gesichtserkennung hat den Vorteil der Kontaktlosigkeit und Schnelligkeit in der Erkennung, was sie besonders hygienisch und effizient macht.

Dies ist etwa dann der Fall, wenn ein an sich statisches Sprechererkennungs- oder Unterschriftenprüfsystem zusätzlich ein variables Passwort verwendet. Es gibt mehrere biometrische Authentifizierungsmethoden, die sich in ihrem Sicherheitsniveau und in der Art der zur Datenerfassung verwendeten Technologie unterscheiden. Benötigt werden biometrische Software und Hardware, wie Sensoren, Kameras oder Scanner.

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